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Kommt mit... wenn ihr euch traut...

Lasst die Lichter und das Leben der Stadt hinter euch und taucht in das unendliche Labyrinth dieses verfluchten Waldes ein. Spürt, wie das Leben aus euch gepresst wird, wenn die Schatten der Bäume über euch einstürzen und euch verschlingen. In alle Ewigkeit sollt ihr durch das Dickicht irren und unaussprechliche Schrecken erfahren.
Gräber längst vergessener Zeitalter werden sich auftun, übel gelaunte Wesen der jenseitigen Welt aus Erdrissen drängen, bis der Wald selbst lebendig wird, nach euch greift und in kalte Tiefen ziehen wird.

Es beginnt ab dem Waldfriedhof Goldstein im Frankfurter Stadtteil Schwanheim um 19 Uhr. Die einzige Möglichkeit diesen zu erreichen ist die lebensmüde Fahrt in den verrosteten, mit Blut und Schlimmerem besudelten, von miasmischen Dämonen besessenen Seelenfängern der Tram 12 und 19, die regelmäßig vom Sündenpfuhl des Hauptbahnhofs aus verkehren.

Falls auch nur eine*r von euch den Wald überlebt und auf der anderen Seite der Stadt rauskommt, wird der Blick auf das ausgebrannte, trostlose Gerippe des Goetheturms frei. Und dann beginnt der Horror...

"Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren." (Dante Alighieri)


Strecke: 15km, flach, hauptsächlich Schotterwege.
Um einigermaßen bei Verstand zu bleiben, raten wir euch zu ausreichendem Genuss geistiger Getränke.
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AG Outdoor Halloween Hike: Lost in the woods

Oktober 30, 2017, 7:00pm - Oktober 30, 2017, 10:30pm

Kommt mit... wenn ihr euch traut... Lasst die Lichter und das Leben der Stadt hinter euch und taucht in das unendliche Labyrinth dieses verfluchten Waldes ein. Spürt, wie das Leben aus euch gepresst...

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Ein Vortrag über die Errichtung und den Unterhalt von Lagern durch die Stadt Frankfurt von 1929 bis 1945, zur Internierung unterschiedlicher antiziganistisch verfolgter Menschen.

„Zigeuner“ ist dabei von jeher der Begriff, mit dem die Täter ihre Opfer markieren und gleichzeitig rechtfertigen, warum diese Opfer sind. Zum „Zigeuner“ kann jede_r erklärt werden, die_der keinen festen Wohnsitz hat, keiner geregelten Arbeit nachgeht, oder anderweitig gegen die Ordnungsvorstellungen des bürgerlichen Nationalstaats verstößt.

Frankfurt stellt im Kontext antiziganistischer Verfolgung eine Besonderheit dar, da hier bereits vor 1933 ein Lager errichtet wurde, in dem Menschen, die unter dem diskriminierenden Begriff zusammengefasst wurden, festgesetzt wurden.
Vom ehemaligen Lager an der Friedberger Landstraße, das schon früh dazu genutzt wurde Roma und Sinti von der Innenstadt fernzuhalten, über das Lager in der Dieselstraße (nahe des Osthafens), das u.a. der Internierung von Arbeitskräften für Frankfurter Betriebe und von "Anschauungsobjekten" für die Rassenbiologische Forschungsstelle diente, bis zum Lager in der Kruppstraße, von dem die größte Deportation von Sinti und Roma in Hessen nach Auschwitz-Birkenau ausging.

Der Referent, Tobias Teichmann, ist Historiker und am Historischen Museum Frankfurt beschäftigt. Seit mehreren Jahren forscht er bereits zu Antiziganismus und hat auch schon 2014 zusammen mit der damaligen AG Wandern des RSF einen dokumentarischen Rundgang zu dem Thema organisiert.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Rassistisches, Antisemitisches, Nationalistisches und Sexistisches Verhalten wird auf der Veranstaltung nicht toleriert.
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Vortrag "Frankfurter Zigeunerlager"

November 19, 2017, 5:00pm - November 19, 2017, 8:00pm

Ein Vortrag über die Errichtung und den Unterhalt von Lagern durch die Stadt Frankfurt von 1929 bis 1945, zur Internierung unterschiedlicher antiziganistisch verfolgter Menschen. „Zigeuner“ ist...

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Auftakt unserer Veranstaltungsreihe zu Antiziganismus ist die Lesung von Rike Reiniger "Theatermonolog- Zigeunerboxer" am 12.11 um 16 Uhr im DGB-Jugendclub. Wir freuen uns auf euer Kommen! ... See MoreSee Less

Lesung Rike Reiniger "Theatermonolog: Der Zigeunerboxer"

November 12, 2017, 4:00pm - November 12, 2017, 7:00pm

"Machs gut, Zigeunerboxer", sagte ich zum Abschied. Der Zug fuhr schon an, da rief er mir zu: "Machs auch gut, Hans. Im Übrigen heiße ich Wilhelm Weiss. Meine Freunde nennen mich Ruki. Zigeuner nenn...

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Politik im Geiste der „Zigeuner- und Arbeitsscheuengesetze“

Eine Analyse der aktuellen antiziganistischen Aufwallung in Frankfurt und ihrer gesellschaftlichen Grundlagen

„Umzingelt vom Elend“ titelte die FNP über eine von RumänInnen bewohnte Frankfurter Brache und brachte damit den Konsens vieler SprecherInnen im Armutsdiskurs zum Ausdruck: Ausländische Wohnungslose werden als Gefahr dargestellt und das Objekt kommunaler Kriminalpolitik und medialer Entwürdigung. Hauptzielscheibe dieser Wut gegen die RepräsentantInnen der sichtbaren Verelendung sind dabei vor allem RomNia und alle anderen, die der Antiziganismus trifft. Der Vortrag analysiert das Ausmaß dieser Aufwallung, erinnert an die Kontinuitäten des Antiziganismus und verknüpft die Analyse der Voraussetzungen dieser Ideologie mit Erkenntnissen der kritischen Kriminologie und der materialistischen Gesellschaftstheorie.

Benjamin Böhm ist Politikwissenschaftler, Soziologe, Sozialarbeiter, beschäftigt sich mit den Themen Antiziganismus, Obdachlosigkeit und materialistische Gesellschaftsanalyse und schreibt auf bohemeben.wordpress.com.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.


Rassistisches, Antisemitisches, Nationalistisches und Sexistisches Verhalten wird auf der Veranstaltung nicht toleriert.
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Politik im Geiste der „Zigeuner- und Arbeitsscheuengesetze“

November 26, 2017, 5:00pm - November 26, 2017, 8:00pm

Politik im Geiste der „Zigeuner- und Arbeitsscheuengesetze“ Eine Analyse der aktuellen antiziganistischen Aufwallung in Frankfurt und ihrer gesellschaftlichen Grundlagen „Umzingelt vom Elend...

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"Machs gut, Zigeunerboxer", sagte ich zum Abschied. Der Zug fuhr schon an, da rief er mir zu: "Machs auch gut, Hans. Im Übrigen heiße ich Wilhelm Weiss. Meine Freunde nennen mich Ruki. Zigeuner nennensie mich nicht."
Rike Reingers berührender Theatermonolog "Zigeuner-Boxer" über den 1944 im KZ Buchenwald ermordeteten Sinto-Boxer Rukeli Trollmann, soll einen Beitrag zur Erinnerungskultur an die im Nationalsozialismus Ermordeteten leisten.
Rike Reiniger ist Regiseurin und Autorin. Neben Theaterstücken schreibt sie Prosa. "Zigeuner-Boxer" wurde mit dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes ausgezeichnet.
Der Eintritt ist frei. Die Autorin liest selbst und steht danach für Fragen zur Verfügung.

Rassistisches, Nationalisistisches, Antisemitisches und Sexistisches Verhalten wird auf der Veranstaltung nicht toleriert.
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Lesung Rike Reiniger "Theatermonolog: Der Zigeunerboxer"

November 12, 2017, 4:00pm - November 12, 2017, 7:00pm

"Machs gut, Zigeunerboxer", sagte ich zum Abschied. Der Zug fuhr schon an, da rief er mir zu: "Machs auch gut, Hans. Im Übrigen heiße ich Wilhelm Weiss. Meine Freunde nennen mich Ruki. Zigeuner nenn...

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